Ozeanblau (RAL 5020)

15. Juli 2022

Der Wind der Veränderung.

Wer glaubt der Wind der Veränderung sei ein laues Lüftchen, bei dem die rheinische Frohnatur noch nicht einmal die Narrenkappe festhalten muss, der irrt. 

Leichter Wind heißt dank Klimakrise Sturm oder Orkan, gemessen an den weltweiten Verschiebungen, wohl treffender Hurrikan, Zyklon oder Taifun. Sich dieser Transformation mit einem Grinsen und wohligen Worten entgegen zu stellen – aussichtslos. Bot uns die alte Kaimauer aus konservativen Gedanken oftmals Schutz, wird sie heute zur Falle bei steigendem Pegel. Die Erde dreht sich, ob es uns gefällt oder nicht, wir haben weder Einfluss auf Tempo noch auf Richtung. Die Segel setzen und den Wind nutzen, scheint nicht nur einfacher, es ist einfacher. 

Vielleicht wirkt es leichter auf ein Wunder zu warten, als den ersten Schritt zu gehen. Es bleibt einzig das Problem, das Wunder eher selten auftauchen. Mutige, die den ersten Schritt gehen gibt es durchaus – in der Wirtschaft, in der Politik und in der Gesellschaft. 

Transformation erfordert Mut, Mut die richtigen Wege zu gehen. Welche Wege das sind, wissen wir alle. Das sie uns einiges Abverlangen werden, wissen wir auch. 

Dennoch: Anker lichten. Leinen los.

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Aus „Maiks Mainung“, für Unternehmertum Südwestfalen – In der Kolumne schreibe ich regelmäßig über Transformation, Mut und was mich sonst noch so umtreibt.

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